Dual-Monitore & Kabel im Wohnzimmer-Arbeitsplatz clever verstecken

· von Lena Fischer · 4 Min. Lesezeit

Dual-Monitore & Kabel im Wohnzimmer-Arbeitsplatz clever verstecken

Ein Homeoffice mit zwei Monitoren mitten im Wohnzimmer erledigt tagsüber seinen Job zuverlässig. Sobald aber Feierabend ist, wirkt derselbe Anblick plötzlich wie ein Fremdkörper zwischen Sofa und Bücherregal. Mit ein paar cleveren Möbellösungen, einem durchdachten Kabelmanagement und den richtigen Gestaltungstricks verschwindet der Dual-Monitor-Arbeitsplatz fast im Handumdrehen, ohne dass die Funktionalität tagsüber darunter leidet.

Warum die Sichtbarkeit von Technik ein Problem ist

Zwei große Bildschirme, ein Dock, ein Paar Lautsprecher und dazu ein Kabelknäuel unter dem Tisch: Das sieht in einem Wohnraum schnell aus wie eine Ecke, die eigentlich nicht dorthin gehört. Das stört nicht nur das Auge. Es erschwert auch die mentale Trennung zwischen Arbeit und Freizeit, ein Effekt, der im Homeoffice oft unterschätzt wird. Wer um 21 Uhr auf der Couch sitzt und trotzdem noch die halb geöffnete Excel-Tabelle im Augenwinkel sieht, kommt schwerer runter. Der Arbeitsplatz sollte sich also bei Bedarf regelrecht wegzaubern lassen.

Lösungen für die Monitore selbst

1. Rollläden-Schreibtische und Sekretärschränke

Klassische Sekretäre, aber auch modernere Varianten mit Rollladen-Front, lassen sich mit einem einzigen Handgriff schließen. Es gibt mittlerweile Modelle, die speziell für Monitor und Tastatur konzipiert sind: Die Technik bleibt komplett aufgebaut und einsatzbereit, verschwindet aber hinter der Front, sobald der letzte Klick des Tages getan ist.

2. Schiebetüren oder Vorhänge als Raumteiler

Ein blickdichter Vorhang vor einer Nische oder ein Schiebeelement aus Holz oder Rattan trennt den Arbeitsbereich optisch komplett ab. Besonders gut funktioniert das, wenn der Schreibtisch ohnehin in einer Ecke oder in einer kleinen Nische steht, etwa unter der Treppe oder neben dem Fenster.

3. Monitorarme mit Wandmontage

Wandmontierte Monitorarme lassen sich seitlich wegschwenken oder ganz zur Wand drehen. Was man dann sieht, sind die schwarzen Bildschirmrückseiten statt der Displays, kaum spannender als ein Bilderrahmen. Kombiniert man das noch mit einer dezenten, dunklen Wandfarbe im Bereich des Schreibtischs, fällt die Technik fast gar nicht mehr auf.

4. Multifunktionsmöbel mit Klappmechanik

Es gibt spezielle Homeoffice-Möbel, bei denen sich die Tischplatte samt Monitor-Halterung hochklappen und komplett in einem Schrank versenken lässt. Für kleine Wohnungen, in denen der Schreibtisch tagsüber Platz für andere Dinge machen muss, etwa den Esstisch, ist das oft die praktischste Lösung überhaupt.

Kabelmanagement: So verschwindet das Kabelchaos

Ehrlich gesagt sind die Kabel meistens das größere Problem, nicht die Monitore selbst. Ein Bildschirm sieht ordentlich aus, ein Nest aus fünf verschiedenen Kabeln in drei Farben dahinter eher nicht. Ein paar bewährte Methoden:

Gestalterische Tricks für den Alltag

Welche Lösung passt zu welchem Raum?

Fazit

Ein Dual-Monitor-Arbeitsplatz im Wohnzimmer muss nicht dauerhaft sichtbar bleiben. Mit der richtigen Kombination aus Möbeln mit Klapp- oder Schiebemechanik, einem durchdachten Kabelmanagement und kleinen gestalterischen Kniffen wie Raumteilern oder Textilien lässt sich die Technik in wenigen Handgriffen verschwinden lassen. So bleibt das Wohnzimmer auch nach Feierabend ein Ort zum Abschalten, und nicht bloß eine zweite Version des Büros.

#Homeoffice#Wohnzimmer#Kabelmanagement#Raumgestaltung#Ordnung