Weihnachtsbaum-Äste verstauen auf 46 m²: Praktische Tipps

· von Valentina Gomez · 3 Min. Lesezeit

Weihnachtsbaum-Äste verstauen auf 46 m²: Praktische Tipps

Wer in einer kleinen Wohnung von rund 46 Quadratmetern wohnt, kennt dieses eine Problem ziemlich genau: Kaum sind die Feiertage vorbei, wird der künstliche Weihnachtsbaum mit seinen sperrigen Ästen zum lästigen Platzfresser. Dabei lässt sich das mit der richtigen Strategie ganz gut in den Griff bekommen. Die Einzelteile können platzsparend, ordentlich und unauffällig verstaut werden, ohne dass der Baum im nächsten Dezember zerknautscht oder verbogen wieder aus der Kiste kommt.

Warum künstliche Weihnachtsbäume besonders viel Platz brauchen

Ein echter Tannenbaum fliegt nach dem Fest einfach raus. Der künstliche bleibt, das ganze Jahr über, irgendwo im Haushalt hängen. Und seine Äste sind nun mal sperrig, oft ungleichmäßig geformt und wollen sich partout nicht vernünftig stapeln lassen. Wer keinen Keller und keinen Dachboden hat, sondern vielleicht gerade mal eine Abstellkammer von einem Quadratmeter, der merkt schnell: Das wird eng.

Typische Probleme in kleinen Wohnungen

Die besten Methoden, um Äste zu verstauen

1. Aufbewahrungstaschen mit Fächern nutzen

Spezielle Weihnachtsbaum-Taschen mit Innenfächern sind nach wie vor die effizienteste Lösung, keine Frage. Sie lassen sich flach zusammenfalten, passen unter das Bett, in den Kleiderschrank oder auf ein hohes Regal, und sie schützen die Äste zuverlässig vor Staub und Verformung. Worauf man achten sollte: robustes Nylon, ein stabiler Reißverschluss und Tragegriffe, die auch bei 5 Kilo Gewicht nicht sofort reißen.

2. Vertikale Lagerung statt horizontal

In einer kleinen Wohnung ist Höhe meist der einzige Raum, der noch ungenutzt herumsteht. Also: Astbündel lieber aufrecht in eine schmale, hohe Tasche stellen oder in einen Rollcontainer packen, statt sie flach auf dem Boden auszubreiten. So beanspruchen sie nur eine winzige Grundfläche, etwa hinter der Zimmertür oder in der schmalen Lücke neben dem Kleiderschrank.

3. Möbel mit doppeltem Nutzen einsetzen

4. Nach Größe sortieren und bündeln

Bevor überhaupt irgendetwas verstaut wird, lohnt sich ein bisschen Sortierarbeit:

  1. Große Hauptäste zu einem Bündel zusammenbinden
  2. Mittlere und kleine Äste separat verpacken
  3. Jedes Bündel mit einem Klettband oder einer einfachen Schnur fixieren, damit nichts verrutscht

So entstehen kompakte, handliche Pakete, die sich deutlich leichter stapeln lassen als ein wirrer Astberg, der beim kleinsten Luftzug auseinanderfällt.

Platzsparende Alternativen ohne zusätzliche Anschaffungen

Nicht jeder will extra Geld für Aufbewahrungstaschen ausgeben, und das muss auch nicht sein. Diese Hausmittel funktionieren ebenso gut:

Wohin mit dem verstauten Baum?

In einer 46-Quadratmeter-Wohnung bieten sich vor allem diese Orte an:

Wichtig dabei: Der Lagerort sollte trocken sein und keine direkte Sonne abbekommen, sonst wird das Material mit der Zeit spröde oder bleicht regelrecht aus.

Fazit

Künstliche Weihnachtsbaum-Äste müssen in einer kleinen Wohnung kein Dauerproblem bleiben. Mit durchdachtem Bündeln, ein paar guten Aufbewahrungstaschen und der cleveren Nutzung von Höhe sowie versteckten Ecken lässt sich der Baum Jahr für Jahr sauber und platzsparend lagern. Und wer zusätzlich auf Möbel mit eingebautem Stauraum setzt, gewinnt selbst auf 46 Quadratmetern genug Freiraum für ein gemütliches Zuhause, auch außerhalb der Weihnachtszeit.

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